Spam-Filter versagen oft bei lokalisierten Spam-Attacken!
spammer | 25 Dezember, 2009 17:29
Da die
konventionellen Spam-Filter vieler Mail-Provider nach Volumen-Kriterien filtern
und davon ausgehen, dass die Spam-Wahrscheinlichkeit mit der Menge an gleichen
Nachrichten steigt, werden lokalisierte Spam-Attacken nicht mehr effizient
erkannt. Rein auf das Kriterium "Versandvolumen einer inhaltlich gleichen
E-Mail" ausgerichtete Filter-Dienste werden von Spammern ausgetrickst,
indem sie ihre Botschaften in die Landessprachen der Empfänger übersetzen und
an kleinere Verteiler versenden. Dies trifft häufig auf US-amerikanische
Anbieter zu, deren zugesagte Spam-Erkennungsraten sich ausschließlich auf
englischsprachige Mail-Inhalte beziehen.
Unternehmen sollten
auf multilingual ausgerichtete Spam-Filter-Dienste zurückgreifen. Diese filtern
nicht nur nach Volumen-Kriterien, sondern sortieren unerwünschte Spam-Mails
auch dann effektiv aus, wenn diese in verschiedenen Sprachen verbreitet werden.
"Die Tendenz zu
mehrsprachigem Werbe-Müll zeichnet sich bereits seit einigen Monaten ab und hat
sich verschärft", urteilt Oliver Pannenbäcker, Vice President Managed
Services bei Retarus. "Auch eingehende Analysen der in unseren
Rechenzentren überprüften E-Mails bestätigen diesen Trend: Spam-Versender
bemühen sich verstärkt darum, ihre Nachrichten zielgruppenspezifischer,
angepasst an Sprache und Region zu verschicken. Um dieser Entwicklung
erfolgreich zu begegnen, bedarf es intelligenter Techniken zur Spam-Abwehr, die
nicht nur einseitig auf Masse gehen, sondern auch in der Lage sind,
inhaltsbezogen zu filtern."