spam

Dieser Blog beschäftigt sich mit Spam, Malware, Adware und veröffentlicht zur Anschauung auch Spam-Beispiele

Verseuchte Internetseiten liefern Malware und Schadprogramme

spammer | 08 Oktober, 2009 12:11

Seuchen wohin das Auge blickt! Vorsicht Ansteckungsgefahr heißt es nicht nur bei Schweinegrippe H1N1, sondern sogar im Internet, das ganz und gar nicht steril ist!

Der deutsche Security-Software-Hersteller G Data beobachtet verstärkt den Trend, dass sich auch auf seriösen Webseiten immer häufiger Schadcode befindet, der sich automatisch und unbemerkt vom Anwender per Drive-by-Download installiert. Doch wie reagieren die betroffenen Webseiten-Betreiber? G Data machte die Probe und kontaktierte Anbieter, deren Webserver massiv Schadcode auslieferten. Das brisante Ergebnis: 45 Prozent der Webmaster nahmen ihre Malware-Schleudern erst nach mehreren Wochen oder gar nicht vom Netz!!

Im Rahmen der Malware Information Initiative hat G Data in den vergangenen Monaten besonders intensiv beobachtet, wie sich Malware im Internet verbreitet. Wie beliebt diese Art der Schadcode-Streuung ist, zeigt sich daran, dass sie mittlerweile E-Mail als Hauptverbreitungsmethode verdrängt hat. Doch wie gelingt es den Online-Kriminellen, seriöse Webseiten für ihre Zwecke zu missbrauchen? Ralf Benzmüller, Leiter der G Data Security Labs, erläutert die drei häufigsten Methoden der Täter.

"Cyber-Kriminelle, die ihre Malware über gekaperte Webseiten verbreiten, machen sich drei wesentliche Schwachpunkte zunutze: Der Zugang zum Webserver ist oftmals nur durch schwache Passwörter gesichert, wie beispielsweise admin123. Diese lassen sich durch sogenannte Wörterbuchattacken, die vollkommen automatisiert ablaufen, innerhalb von Sekunden knacken", so Ralf Benzmüller.

Eine zweite Gefharenquelle sind Webserver Programme, wie Shppsoftware, Blogsoftware,  Content Management Systeme und ähnliche Programme, die auf dem Server installiert sind.

Der dritte Punkt umfaßt ungefilterte Benutzereingaben, z.B. bei Online Formularen, die von Cyber Kriminellen für SQL-Injections und Cross-site-scripting-Angriffe ausgenutzt werden.

 
Bloggen auf LifeType - Design by BalearWeb