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Dieser Blog beschäftigt sich mit Spam, Malware, Adware und veröffentlicht zur Anschauung auch Spam-Beispiele

Software updates können gefährlich sein!

spammer | 03 August, 2009 11:56

Zwei Forscher der israelischen Sicherheitsfirma Radware http://www.radware.com haben einen Trick entdeckt, um Computern schädliche Software unterzujubeln. Sie nutzen den Updatevorgang populärer Software wie etwa Skype, um den Rechner dazu zu bringen, Malware herunterzuladen und zu installieren. Betroffen sind die Updateroutinen von ungefähr 100 verschiedenen Anwendungen. Microsoft-Software ist nicht anfällig, da sie den Update-Prozess durch digitale Signaturen absichert.

Die beiden Malwarespezialisten Itzik Kotler und Tomer Bitton haben bereits ein Programm namens Ippon entwickelt, das sich die Sicherheitslücken zunutze macht. Es fahndet in Netzwerken nach Computern, die nach Updates suchen. Wird ein solcher entdeckt, schickt das Tool dem betreffenden Rechner eine Nachricht, und gibt vor, ein Update anzubieten. Der aktualisierungswillige Rechner lädt dann die Schadsoftware herunter und installiert sie. Der Vorgang funktioniert selbst dann, wenn die betroffene Anwendung eigentlich auf dem aktuellen Stand ist.

Generell, so ein Fachmann, sei neben Antivirensoftware der gesunde Menschenverstand die beste Waffe gegen Malware. Besonders in öffentlichen Netzen solle man darauf verzichten, ungesichert riskante Aktionen wie das Abrufen von Mails durchzuführen. Man könne seine Kommunikation etwa über ein sicheres virtuelles privates Netzwerk (VPN) umleiten, sagt der Insider.

Als Einsatzbereich für Software wie Ippon sieht Dirro vor allem die Überwachung. "Ermittler benutzen heute bereits unsignierte Updates, um Verdächtige zu observieren", weiß er. Dies geschehe jedoch hauptsächlich in anderen Regionen der Welt, weniger in der EU. So sorgte vor kurzem ein Fall in den Vereinigten Arabischen Emiraten für Aufsehen, bei dem - ebenfalls über ein Update - tausende Blackberrys mit Spionagesoftware infiziert wurden.

Wodka Spam

spammer | 12 Juli, 2009 11:17

Ungewollte und unerwünschte Werbesendungen zu Wodka und anderen harten Getränken gefährden unsere Kinder und Jugendlichen!

Hier wieder mal ein Beispiel-Spam:
Iordanov Vodka. Der neue glamouröse Edel-Wodka wird in extravaganten Flaschen abgefüllt, die mit facettenreichen Swarovski-Kristallen trendy besetzt sind. Die Herstellung erfolgt aus feinstem Weizen und reinem, weichen, kristallklaren Wasser von nordeuropäischen Inseln, das demineralisiert wurde. Dadurch wird sein sanfter und aromatischer Geschmack erreicht. Es ist ein köstlicher Wodka der Premiumklasse von höchster Qualität. Im Innern der Flasche befindet sich ein Schutzmantel, welche den Kontakt von Flasche und Wodka verhindert. Iordanov Vodka ist nicht nur edel, er schmeckt auch so – unvergleichlich mild. Die Herstellung erfolgt in einer der ältesten Destillen, die auf ganze 150 Jahre Erfahrung zurückblickt. Die veredelte Flasche hat einen weiteren Vorteil, denn sie ist unzerbrechlich, so dass sie noch lange nach dem Genuss ein luxuriöses Schmuckstück bleibt. 156831 Arbeitsschschritte sind für die Dekadenz-Version notwendig, da jedes Kristall einzeln aufgeklebt wird.

Die Swarovski-Steinchen werden in mühsamer Handarbeit kunstvoll verarbeitet. Der schillernde Glanz der Kristalle soll an den kristallklaren Wodka erinnern und somit den Inhalt der handgefertigten Designerflasche kunstvoll darstellen. Für Kunstsammler ist Iordanov Vodka ein interessantes Designobjekt.

Cyberkriminelle treiben ihr Unwesen mit populären Suchmaschinen

spammer | 03 Juni, 2009 11:21

Suchmaschinen erleichtern das Auffinden von Informationen im Internet. Geradezu manisch missbrauchen Cyberkriminelle jedoch populäre Suchmaschinen wie Google, Yahoo! oder Bing für ihre bösen Zwecke.

"Wie Haie, die Blut riechen, erschaffen Hacker Webseiten voll Adware und Malware, wann immer ein bestimmtes Thema populär wird", sagt Jeff Green, Senior Vice President McAfee Product Development und Avert Labs. In der Studie "The Web's Most Dangerous Search Terms" hat McAfee nun untersucht, welche Suchbegriffe für User ein besonders hohes Risiko bergen, auf Malware-verseuchte Webseiten zu gelangen. Am gefährlichsten sind in den USA demnach Suchen, die mit "Screensaver"-Programmen zu tun haben, während in Deutschland "DSDS" und "Olympia" zu den Top-Risikobegriffen zählen.

Insgesamt wurden bei der Studie über 2.600 als populär identifizierte Suchbegriffe betrachtet. Bei fünf großen US-Suchmaschinen wurden jeweils die ersten fünf Ergebnisseiten untersucht und die Zahl der von McAfees SiteAdvisor http://www.siteadvisor.com als riskant eingestuften Webseiten unter den Suchergebnissen ermittelt. Dabei wurde neben einem mittleren Risiko stets auch das Maximalrisiko für jene der 25 Ergebnisseiten ermittelt, die den größten Anteil gefährlicher Links aufweist. Für die USA waren die gefährlichsten Suchbegriffe "lyrics" und "free", wobei letzteres im Mittel ein 7,3-Prozent-Risiko mit sich bringt, auf eine gefährliche Webseite zu gelangen. Noch weiter steigt die Gefahr, wenn Suchbegriffe kombiniert werden. Bei einer Untersuchung gängiger Anfragegruppen hat sich das Thema "Screensaver" als absolute Spitzenbedrohung erwiesen. Mehr als ein Drittel aller Suchergebnisse führt hier auf gefährliche Seiten, bei besonders risikobehafteten Ergebnisseiten sind es sogar rund sechs von zehn Links.
Einer der gefährlichsten Suchbegriffe ist hierzulande "Olympia" mit 4,3 Prozent mittlerem Risiko. Was die gefährlichsten einzelnen Ergebnisseiten betrifft, liegt die Fernsehshow "DSDS" im deutschen Spitzenfeld. Einzig "schüler vz" als Suche nach dem Schülernetzwerk kann die Castingshow in Sachen Maximalrisiko toppen. Österreich und die Schweiz zählen zu den Ländern mit dem geringsten Risiko, durch länderspezifische Begriffe auf gefährliche Suchergebnisse zu stoßen.

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